Am Intensivierungstag der PiA 3 stand in diesem Jahr das Thema „Über den Tellerrand hinaus“ im Mittelpunkt.

Am Vormittag arbeiteten die Studierenden in Kleingruppen zu ihren beruflichen Perspektiven und zukünftigen Plänen als Erzieherinnen.
Dabei reflektierten sie ihre bisherigen Erfahrungen sowie persönliche Wünsche und Abgrenzungen für das spätere Berufsleben.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Tarif- und Vergütungssystem sowie Möglichkeiten der Verhandlung im Berufseinstieg.
Zudem wurde eine erste Konzeptanalyse durchgeführt, mit dem Ziel, veröffentlichte Konzepte zu lesen und dadurch potenzielle Arbeitgeber besser einschätzen zu können.

Nach der gemeinsamen Mittagspause erfolgte die Fahrt zum Salberghaus in Putzbrunn, einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit therapeutisch-pädagogischem Angebot. Der Besuch im Salberghaus erfolgte vor dem Hintergrund, dass viele PiA-Auszubildende ihre Ausbildung in größeren Kinderhäusern absolvieren und andere Arbeitsfelder von Erzieherinnen nur am Rande kennenlernen. Ziel war es daher, einen erweiterten Einblick in alternative Tätigkeitsfelder zu erhalten und den Blick bewusst über den eigenen Erfahrungshorizont hinaus zu öffnen.
Dort fand am Nachmittag eine Plenumsdiskussion mit der Leitung des Salberghauses statt.
Thematisiert wurden unter anderem therapeutische Angebote, Schutzkonzepte, Elternarbeit sowie die pädagogische Arbeit im Schichtdienst.
Auch herausfordernde Aspekte wie Personalwechsel, Stabilität für Kinder und Rückführungsentscheidungen wurden intensiv diskutiert.
Der Tag endete mit einer Hausführung inklusive Einblick in Therapieräume und eine aktuell nicht belegte Wohngruppe, wobei die Studierenden den Tag insgesamt als sehr gewinnbringend bewerteten.