
Am 24. Februar 2026 durfte die Katholische Fachakademie für Sozialpädagogik München im Rahmen einer Erasmus+-Mobilität eine Delegation von Leitungskräften und pädagogischen Fachpersonen aus Italien begrüßen. Die Gäste aus Genua und Turin informierten sich über die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern in Bayern und nutzten den Besuch für einen intensiven fachlichen Austausch.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Einblick in die Struktur und Inhalte der bayerischen Erzieherausbildung, insbesondere in das praxisintegrierte Ausbildungsmodell (PiA) sowie in die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. In einem dialogisch angelegten Unterrichtsgespräch mit Lehrkräften wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ausbildungssysteme in Deutschland und Italien diskutiert. Zwei Fachschülerinnen aus PiA-Kursen der Fachakademie gaben zudem persönliche Einblicke in ihre Ausbildung und berichteten von ihren Erfahrungen in den Praxisstellen. Besonders erfreulich war, dass eine der angehenden Erzieherinnen unserer Fachakademie im Sommer selbst eine Erasmus+-Mobilität nach Bologna antreten wird.
Der Besuch war geprägt von großer gegenseitiger Wertschätzung und dem gemeinsamen Interesse an der Weiterentwicklung frühpädagogischer Professionalität in Europa. Deutlich wurde, dass die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte in allen beteiligten Ländern eine zentrale Rolle für die Qualität frühkindlicher Bildung spielt.
Die Fachakademie für Sozialpädagogik München beteiligt sich aktiv an europäischen Austausch- und Mobilitätsprojekten. Internationale Begegnungen wie diese tragen dazu bei, den eigenen fachlichen Horizont zu erweitern, unterschiedliche pädagogische Perspektiven kennenzulernen und nachhaltige Netzwerke im europäischen Bildungsraum aufzubauen.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen aus Italien sowie beim Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern für die Organisation und freuen uns auf ein Wiedersehen im europäischen Kontext.